Asthma bronchiale:

Asthma bronchiale ist eine anfallsartig auftretende Atemnot mit Husten und Aushusten von zähem, glasigem Schleim.

Bei Asthma bronchiale handelt es sich um eine vorübergehende Blockierung der Atemwege durch eine Engstellung der Bronchien infolge Entzündung und bronchialer Hyperreagibilität. Die bronchiale Entzündungsreaktion geht einher mit einer Engstellung der Bronchien, einer Schwellung (Schleimhautödem) und einer Ansammlung von zähem Schleim in den Bronchien. Wichtigste Auslöser sind inhalative Allergene,  virale Atemwegsinfekte und die Einatmung chemisch irritativer Schadstoffe. Man unterscheidet das so genannte extrinsische oder allergische Asthma vom intrinsischen, nichtallergischen Asthma. Beim Asthma spielen sowohl genetische wie auch Umweltfaktoren eine große Rolle.

Das Auftreten in der Bevölkerung beträgt ca. 5%. Die Häufigkeit des Auftretens von Asthma bronchiale bei Kindern liegt bei ca. 10 %. Etwa 15% der Bevölkerung haben eine unspezifische bronchiale Überempfindlichkeit. Die Verläufe sind sehr unterschiedlich und werden von den entsprechenden Behandlungsverfahren beeinflusst.

Infektanfälligkeit:

Das Neugeborene kommt nur mit dem so genannten  „Nestschutz“ zur Welt. Dies sind durch die Gebärmutter von der Mutter übertragene Antikörper, die dem Kind für ein paar Monate einen gewissen  Schutz gegen Infekte verleihen. Diese Leihimmunität verschwindet in den ersten Lebensmonaten. Parallel zum Verlust mütterlicher Antikörper beginnt das Kind, sich aktiv mit Infektionserregern aus seiner Umgebung auseinanderzusetzen. Beim immungesundem Kind folgt aus dieser Auseinandersetzung in der Regel spezifische humorale und T-zelluläre Immunität.

„Infektanfälligkeit“ ist im oben erwähnten Sinne etwas Physiologisches. Infekte erzeugen beim gesunden Kind Immunität, und diese trägt dann dazu bei, dass die Anfälligkeit des Kindes im Laufe seines Lebens langsam zurückgeht, denn die Zahl der viralen und bakteriellen Erreger, mit denen sich der Mensch im Laufe seines Lebens auseinandersetzt, ist begrenzt. Bis zu 12 Infekte pro Jahr gelten als normal für ein Kleinkind.  Hierbei handelt es sich hauptsächlich um leichte Infekte der oberen Luftwege wie Husten und Schnupfen (Erkältungskrankheiten), die auch ohne jede Therapie wieder ausheilen.


Neben dieser physiologischen Infektanfälligkeit finden wir aber auch Fälle, bei denen eine krankhafte Infektanfälligkeit vorliegt. Treten Infekte häufiger als oben genannt auf,  haben einen komplizierten Verlauf oder halten länger an, dann ist eine Diagnostik und Therapie zweckmäßig.

Neurodermitis:

close

Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine schubweise auftretende, chronische Entzündung der Haut, die mit Rötung, Schwellung und starkem Juckreiz einhergeht. Die Ausdrücke endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis sind andere Begriffe für dasselbe Krankheitsbild.

Die Neurodermitis gehört zusammen mit Heuschnupfen und allergischem Asthma zu den atopischen Erkrankungen. Bei atopischen Erkrankungen produziert das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) heftige Abwehrreaktionen gegen prinzipiell harmlose Stoffe aus der Umwelt (z.B. Nahrungsmittel oder Pollen), so genannte „Allergene“. Es liegt keine Immunschwäche vor. Studien zufolge tritt Neurodermitis heute bis zu dreimal häufiger auf als vor 30 Jahren. Die Neurodermitis ist am häufigsten im Kindesalter. Der Verlauf der Neurodermitis ist oft langfristig und rezidivierend. Die Prognose ist jedoch gut, da die Krankheit meist bis zum Erwachsenenalter oder auch früher wieder von alleine verschwindet.

Erkrankungen des
Magen-Darm-Traktes:

close

Aufstoßen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen, Verstopfung… stören das Befinden und zeigen ein Ungleichgewicht an.
Wenn sie nicht bald verschwinden, können sie aber auch Anzeichen von ernsteren Erkrankungen wie zum Beispiel Entzündungen der Speiseröhre, des Magen oder des Darmes, Geschwüre von Magen oder Zwölffingerdarm, Tumoren, Divertikel, Sprue und so weiter sein. Die Prognose ist von der Grunderkrankung und der Therapie abhängig.

Psycho-vegetative Störungen:

close

Das vegetative Nervensystem ist das Eingeweidenervensystem. Seine Leistungen unterliegen nicht dem Willen. Es regelt grundlegende Lebensfunktionen. Es ist ein Teil des Gesamtnervensystems und fest eingebunden und komplex verschaltet mit den übrigen Strukturen des Nervensystems. Das vegetative Nervensystem beeinflusst die menschlichen Organe besonders bei starken Gefühlen, wie z. B: Wut, Ärger, Trauer, Freude. Dabei werden vegetative Reaktionen wie Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Atemfrequenzsteigerung, Harndrang, Durchfall usw. verursacht.
Die menschlichen Organe werden unter anderem von sympathischen und parasympathischen Nervenfasern nach dem Gegenspielerprinzip innerviert und somit gesteuert. So ist z. B. für die Steigerung der Herzfrequenz der Sympathikus und für die Verlangsamung der Herzfrequenz der Vagusnerv verantwortlich. Psychovegetative Erkrankungen in Form funktioneller Störungen entstehen, wenn das seelische Gleichgewicht gestört wird und damit das ausgewogene Zusammenspiel des Sympathikus und Parasympathikus.

Funktionelle Störungen zeigen sich vor allem in folgenden Organsystemen:
  • Haut
  • Atmungsorgane
  • Herz- u. Kreislaufsystem
  • Magen-Darm-Trakt
  • Ausscheidungs- und Sexualfunktionen
  • Muskulatur und Skelettsystem

Für funktionelle Störungen sind vielfältige, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome charakteristisch. Die meisten Kranken haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich, ohne dass eine organische Ursache des Leidens gefunden wurde. 
Funktionelle Störungen können sich auf jeden Körperteil oder jedes System des Körpers beziehen. Der Verlauf der funktionellen Störungen ist chronisch und führt häufig zu einer lang dauernden Störung im sozialen, zwischenmenschlichen und familiären Verhalten.

Entwicklungsstörungen:

close

Der Begriff „Entwicklungsstörungen“ ist sehr allgemein. Im weitesten Sinne sind hierunter alle wesentlichen Abweichungen vom Entwicklungsverlauf eines gesunden Kindes gemeint, also z.B. in der körperlichen, motorischen, sprachlichen, geistigen oder seelischen Entwicklung.

Schlafstörungen:

close

Schlafstörungen sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden eingeteilt in:

  • Insomnie (Schlaflosigkeit)
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen
  • Vermehrtes Schlafbedürfnis zentralnervösen Ursprungs
  • Zirkadiane Schlafstörungen
  • Parasomnien
  • Schlafbezogenen Bewegungsstörungen

Zu den Insomnien (ungenau: Schlaflosigkeit) zählen Schwierigkeiten beim Einschlafen, Störungen des Durchschlafens und vorzeitiges Erwachen. Zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen unter anderem die Schlafapnoe (vorübergehende Atemstillstände im Schlaf, meist mit Schnarchen verbunden). Als Hypersomnie wird übermäßiges Schlafen bezeichnet. Zirkadiane Schlafstörungen findet sich zum Beispiel bei Schichtarbeit oder Jet Lag. Parasomnien sind Störungen aus dem Schlaf wie Schlafwandeln (Somnambulismus), Alpträume, nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus). Unter schlafbezogenen Bewegungsstörungen fällt zum Beispiel das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom).

Schmerzzustände:

close

Schmerzen sind Warnsignale des Körpers, die anzeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Sie sind die Folge einer Reizung bestimmter schmerzempfindlicher Nervenenden. Diese befinden sich in großer Zahl in der Haut, aber auch an allen anderen Stellen des Körpers. Diese Schmerzsensoren sind unterschiedlich empfindlich und reagieren auf verschiedene Reize (z.B. Hitze, Dehnung, Druck). So reagieren z.B. bestimmte Hautstellen auf Hitze empfindlicher als andere Stellen. Das Schmerzempfinden ist individuell sehr unterschiedlich und kann durch die Psyche beeinflusst werden. Schmerz kann als stechend, drückend, pochend, dumpf, brennend usw. empfunden werden. Die Art des Schmerzes und der Ort, an dem er auftritt, geben oft Aufschluss über die Schmerzursache. Manchmal täuscht der Schmerz jedoch auch eine andere Ursache vor. So kann z.B. bei Brustwirbelsäulenbeschwerden das Herz schmerzen,  bei Herzerkrankungen der linke Arm schmerzen oder bei Zahnschmerzen das Gefühl von Kopf- oder Ohrenschmerzen entstehen. Oft kommen bei starken Schmerzen noch Beschwerden wie Unruhe, Angst oder depressive Verstimmung hinzu.

Häufige Schmerzformen sind

  • Kopfschmerzen ( z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz)
  • Zahnschmerzen
  • Ohrenschmerzen 
  • Bauchschmerzen 
  • Unterleibsschmerzen ( z.B. Menstruationsbeschwerden) 
  • Rückenschmerzen ( z.B. Hexenschuss)
  • Schmerzen in den Extremitäten
  • Schmerzen nach Verletzungen

Krebs:

close

Krebs ist die allgemeine Bezeichnung für alle bösartigen (malignen) Erkrankungen, die durch eine unkontrollierte Vermehrung von veränderten Zellen gekennzeichnet sind. Die Zellen erfüllen nicht mehr ihre eigentliche Funktion. Diese Zellen können das umliegende Gewebe zerstören und Tochtergeschwülste (Metastasen) ausbilden. In den meisten Fällen stammt der Krebs von einer einzigen entarteten Zelle mit bösartigen Eigenschaften ab. Bösartige Wucherungen können sich in jedem Gewebe oder Organ im Körper entwickeln

Wichtig ist es, eine solche Erkrankung möglichst früh zu erkennen und zu behandeln. Da anfangs oft keine Beschwerden auftreten, werden häufig Krebserkrankungen erst zu spät oder eher zufällig entdeckt. Erste Anzeichen einer Krebserkrankung können sein: Abgeschlagenheit, unerklärlicher Gewichtsverlust, Schmerzen, Blut in Urin, Stuhl oder beim Abhusten. Um häufige Krebsformen rechtzeitig zu erkennen, gibt es eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, die ab einem bestimmten Alter regelmäßig erfolgen sollten. Je älter die Menschen werden, desto größer ist das Risiko einer Krebserkrankung. Es gibt jedoch auch Krebsarten, die vor allem Kinder erleiden, z.B. Leukämie (Blutkrebs).  Die Ursachen der Krebserkrankung sind vielfältig und zum Teil noch nicht geklärt. Häufig begünstigen jedoch eine erbliche Disposition sowie Ernährungs- und Umweltfaktoren die Entstehung von Krebs. Die Prognose ist von der jeweiligen Krebsform und ihrer Behandlung abhängig.
Hellblau Spacer
Blumenranken Rahmenecke Rahmen Rahmenecke Blumenranken Dr.med Sybille Schlorf Blumenranken Spacer
Rahmen

Spezialgebiete

Durch ihre gute Verträglichkeit ist die Homöopathie bei allen Krankheitsformen eine sanfte Alternative. Einige Erkrankungen sind jedoch besonders prädestiniert.

Besondere Erfahrungen bei der homöopathischen Behandlung von folgenden Krankheiten liegen vor:

(klicken Sie für detaillierte Beschreibungen)

Grundsätzlich kann die Homöopathie in fast allen Fällen, in denen die Schulmedizin nicht weiterhilft, eine Erfolg versprechende Alternative sein. Auch wenn eine schulmedizinische Behandlung unumgänglich ist, kann eine homöopathische Behandlung unterstützend eingesetzt werden. Besonders empfänglich für eine homöopathische Behandlung sind Kinder, da ihr Organismus viel direkter reagiert.

Rahmen Spacer
Spacer
Blumenranken Was ist Homöopathie? Blumenranken Spacer
Spezialgebiete Spacer
Die Ärztin Spacer
Die Praxis Spacer
Spacer
Klassische Homöopathie Spacer
Rahmenecke Rahmen Rahmenecke Spacer
Hellblau Spacer
Spacer
Impressum Hellblau Spacer
Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer